Ich bin ein Baum, ich mache das gut

Von Sonja TrieschmannAllgemein, Blog, PresseartikelMit 0 Kommentaren

Wer seine Rolle kennt, ist zufriedener im Job

„Die Fahrkarten bitte!“ Schaffner Holger G. schlängelt sich durch den überfüllten Zug, der soeben mit 20-minütiger Verspätung losgefahren ist. „So unpünktlich, wie Sie fahren, müssten Sie mir das Geld für das Ticket eigentlich wiedergeben“, sagt der ältere Herr, der ihm missmutig seinen Fahrschein hinhält. „Wegen Ihnen verpasse ich meine Anschlussverbindung“, meckert eine Geschäftsfrau. „Hier“, sagt ein Jugendlicher, streckt dem Schaffner seine Jahreskarte lustlos entgegen und verdreht dabei genervt die Augen. Das läuft den ganzen Tag so. Jeden Tag.

So wie Holger G. sind viele Menschen durch ihre Tätigkeit häufiger Kritik ausgesetzt: der Verkaufsmitarbeiter der Telefongesellschaft, die Dame in der Reklamationsabteilung, der Schiedsrichter, der Busfahrer, die Frau vom Ordnungsamt oder der Kellner im Restaurant mit dem verliebten Koch. Und für sie alle gibt es drei Optionen: Love it, change it or leave it.

Lesen Sie hier weiter:
Fachartikel Ich bin ein Baum, ich mache das gut